Im Podcast ist mehrmals die Rede vom „Mordkomplott des Irans gegen Trump“.
Das ist nicht richtig!
„Mordkomplott“ impliziert illegales Handeln.
Einer der offensichtlicheren Nachteile daran, ein anderes Land mit Krieg zu überziehen ist es, dass man als Oberbefehlshaber völkerrechtlich zum legitimen Ziel des Gegners wird und auch militärisches Personal und Einrichtungen des eigenen Landes zu legitimen Zielen der Streitkräfte des Gegners macht.
Wenn also ein Kommando der iranischen Streitkräfte in Ramstein Airbase einen Sprengsatz zündet, dann ist das, sofern der Sprengsatz nicht im Base-Kindergarten oder der Schule gezündet wird, eine legitime Schädigungshandlung.
Wenn ein Trupp iranischer Soldaten den US Oberbefehlshaber und/oder den „Secretary of War“ auf der Münchner Sicherheitskonferenz töten, dann müssen sich die Soldaten im Anschluss nur den deutschen Sicherheitskräften stellen und auf Behandlung als Kriegsgefangene entsprechend den Genfer Konventionen pochen.
D. h. Unterbringung in angemessenen Einrichtungen, kein Gefängnis und ein Soldvorschuss in Abhängigkeit vom Dienstgrad.
Nach Ende des Konflikts müssten die Kriegsgefangenen an den Iran überstellt werden.