# Podcasts um AfD Gewinn in SA

**URL:** <https://forum.ronzheimer.tv/t/podcasts-um-afd-gewinn-in-sa/158>\
**Category:** Allgemein\
**Created:** [8. September 2026 um 04:55 UTC](https://forum.ronzheimer.tv/t/podcasts-um-afd-gewinn-in-sa/158 "2026-09-08T04:55:44Z")\
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**Author:** ![JoePhi](https://dub1.discourse-cdn.com/flex018/user_avatar/forum.ronzheimer.tv/joephi/32/121_2.png) [@JoePhi](https://forum.ronzheimer.tv/u/JoePhi)\
**Post date:** [8. September 2026 um 04:55 UTC](https://forum.ronzheimer.tv/t/podcasts-um-afd-gewinn-in-sa/158/1 "2026-09-08T04:55:44Z")

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Was mich bei all den Gesprächen über dieses Thema mehr als stört, ist eine glasklare Analyse des Wählerverhaltens. Auch und besonders von den Medien.

Bei fast jeder Wahl gibt es eine Mehrheit rechts der Mitte. Das bedeutet, dass so gut wie immer die Mehrheit der Wähler keine linke Politik mehr wollen. Aber genau das bekommen sie dennoch seit Jahren.

Der Schluss, der auch heute im Podcast gemacht wurde, dass die Leute die Reformen ablehnen, halte ich für grundfalsch.

Die Leute wollen Reformen, die die arbeitende Bevölkerung unterstützen. Ein Ende der Politik, die Leistungsabwesenheit supportet, etc.  
Die Brandnauer wäre mal grundlegend zu analysieren, dass diese nichts anderes ist, als der Fakt, dass man gegen Links in Dtl. keine Politik mehr machen kann.

Ich stimme zu 100% zu, dass man mit der AfD so nicht koalieren kann … aber es wäre Zeit mal die Themen auf den Tisch zu legen, wo man bürgerliche Politik mit der AfD ggf. machen könnte.

Macht die CDU das nicht, werden immer mehr Wähler zur AfD gehen.

Die Keute wollen bürgerliche Politik. Und die bekommen sie nicht.

DAS ist das Problem. Aber darüber redet niemand.

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**Author:** ![Berlinerin](https://avatars.discourse-cdn.com/v4/letter/b/46a35a/32.png) [@Berlinerin](https://forum.ronzheimer.tv/u/Berlinerin)\
**Post date:** [8. September 2026 um 11:24 UTC](https://forum.ronzheimer.tv/t/podcasts-um-afd-gewinn-in-sa/158/2 "2026-09-08T11:24:00Z")

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Ich sehe unter Kanzler Merz keine linke Politik, im Gegenteil. Was mir in Debatten und Interviews fehlt, ist die von den (meisten) Bürgern empfundene und kritisierte soziale Ungerechtigkeit, die gerne als „Neiddebatte“ abgetan wird. Warum ist das nicht ansatzweise einen Gedanken wert, dass die „mit den breiteren Schultern“ auch mehr tragen können, wie es mal hieß? Ich denke auch, dass die Einkommen („Diäten“ genannt) der Bundestags-Politiker und ihre mehr als komfortablen in kürzester Zeit erworbenen Pensionsansprüche bei den Bürgern zwangsläufig dazu führen, die Politiker als völlig abgehoben wahrzunehmen, für die die Situation der meisten im Land völlig fremd ist, die aber über deren Leben mit Kürzungen und Sparmaßnahmen bestimmen ohne selbst dazu beizutragen. Ich könnte mir vorstellen, dass das auch einen Teil zum Wachsen der AFD beigetragen hat. Dass es ein Irrtum ist, die AFD würde daran etwas ändern, steht auf einem anderen Blatt.

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**Author:** ![JoePhi](https://dub1.discourse-cdn.com/flex018/user_avatar/forum.ronzheimer.tv/joephi/32/121_2.png) [@JoePhi](https://forum.ronzheimer.tv/u/JoePhi)\
**Post date:** [8. September 2026 um 11:55 UTC](https://forum.ronzheimer.tv/t/podcasts-um-afd-gewinn-in-sa/158/3 "2026-09-08T11:55:47Z")

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> Na ja … genau sowas meine ich.
> 
> Wenn knappe 10% der Steuerpflichtigen knapp 55% der Einkommens- und Lohnsteuer tragen, dann ist das Thema mit ‚Starke Schultern müssen mehr tragen‘ längst gelöst. Dieses Thema ist ein typisches Thema der linken Politik. Das die ‚meisten Bürger‘ hier Handlungsbedarf sehen, halte ich für ein Gerücht. Das ist eher ein Thema einer lauten Minderheit, die die Politik aber gekonnt vor sich hertreibt. (das Thema der Diäten ist eine politische Nebenkerze. Die Auswirkungen sind komplett vernachlässigbar … das ist nur ein Thema, um Stimmung zu machen)
> 
> Was aber stattdessen diskutiert werden sollte, ist wie man diejenigen, die leisten unterstützen kann … und genau da geht es nicht wirklich voran.  
> Die Politik der Regierung Merz - und jetzt nur mal kurz abwarten was jetzt nach der Wahl in SA kommt - ist massiv von SPD-Themen geprägt (für deren Wahlergebnis überproportional) … und wird es jetzt noch mehr.  
> Genau über dieses Ungleichgewicht der Themen - und ich finde Dein Kommentar passt hier super rein - sorgt doch gerade dafür, dass die Leute sagen ‚wenn man als CDU immer mit links koalieren muss, dann kann das nix werden - dann muss ich halt AfD wählen, um die Politik zu bekommen, die ich will.‘
> 
> Von daher … die Brandmauer wird die CDU killen, weil die Leute weglaufen. Und das Ende der Brandmauer wird es aber nicht leichter werden lassen.

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**Author:** ![Berlinerin](https://avatars.discourse-cdn.com/v4/letter/b/46a35a/32.png) [@Berlinerin](https://forum.ronzheimer.tv/u/Berlinerin)\
**Post date:** [8. September 2026 um 13:44 UTC](https://forum.ronzheimer.tv/t/podcasts-um-afd-gewinn-in-sa/158/4 "2026-09-08T13:44:34Z")

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![IMG_7307](https://europe1.discourse-cdn.com/flex018/uploads/ronzheimertv/original/1X/58c5e43eeb2cf40186c709eeca720e2e3d530b43.jpeg)

 ![IMG_7306](https://europe1.discourse-cdn.com/flex018/uploads/ronzheimertv/original/1X/2dc8ff5b5bcfcfde40277fc79baedf96c14ad7d3.jpeg)Dass hinten mehr raus kommt, wenn das Einkommen z.B. bei 500000 liegt im Vergleich zu einem Einkommen von 50000 ist klar. Es geht um den Prozentsatz. Interessant der Vergleich mit der Schweiz, die wohl nicht im verdacht steht, links grün versiffte Politik zu machen.

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**Author:** ![JoePhi](https://dub1.discourse-cdn.com/flex018/user_avatar/forum.ronzheimer.tv/joephi/32/121_2.png) [@JoePhi](https://forum.ronzheimer.tv/u/JoePhi)\
**Post date:** [8. September 2026 um 15:18 UTC](https://forum.ronzheimer.tv/t/podcasts-um-afd-gewinn-in-sa/158/5 "2026-09-08T15:18:02Z")

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Du wirfst hier mehrere Dinge zusammen.

1. Lohnsteuer und 2) Kapitalertragssteuer

Und genau da teilt sich das Thema … die Lohnsteuer ist völlig fein … aber das ist genau die Diskussion, die stattfindet.

Was Du von der Schweiz zeigst ist ein Thema, das in Dtl. im Moment anders angegangen wird … vermultich aus Gründen, dass man sonst die große Menge an mittelständischen Betrieben übermäßig belastet. (ich bin da nicht so firm, aber die Struktur der Firmen in der Schweiz und Dtl. ist schwerlich zu vergleichen … und genau das darf man nicht so einfach anpassen, sonst erlebt man Pleiten und Entlassungswellen)

Was man durchaus angehen müsste, wären die Steuern aus Kapitalertrag zu ändern, falls diese für eine natürliche Person anfallen … die ist nämlich nur bei 25% flat … und genau das erklärt warum Personen mit sehr hohen Reichtum weniger Steuern zahlen … das sind keine Steuern auf Arbeit, sondern auf Kapitalertrag.  
Das aber so einfach zusammenzuwerfen ist durchaus als populistisch anzusehen.

Sobald man als einzige Lösung ‚die Reichen müssen mehr zahlen‘ in den Ring wirft, ist das der Innbegriff von linker Politik … und nicht einmal von guter linker Politik, sondern von populistisch-linker Politik. Weil das kein Allheilmittel ist … Im Fall von Dtl. wären das eher Strukturreformen (wobei die Besteuerung von Kapitalertrag für natürliche Personen imo ein Thema hierfür wäre), die dafür sorgen, dass sich Arbeit in jedem Fall mehr lohnt, als nicht zu arbeiten, dass sich Investitionen wieder lohnen (Bürokratie, Steuern, Energie, etc.), die Rente auch Themen wie Wertschöpfung durch automatisierte Systemen in Betracht zieht (wird noch nicht einmal diskutiert und wir sehen wie schnell sich diese System entwickeln) und sich die Kosten, die man als Bürger hat in einem Maße entwickeln, wie wir das in vergleichbaren Ländern auch sehen (z.B. Kosten für Energie).

Dtl. hat schwerlich ein Einnahmeproblem … sondern genau das Gegenteil … wenn man ein Land hat, das eine Staatsquote von mehr als 50% aufweist, dann haben wir ein massives Thema mit linker Politik - und genau das merken die Leute. Und um auf das zurückzukommen, was ich oben geschrieben habe … wenn sich dieses Gefühl nicht ändert, werden die Schwenks nach rechts stärker werden. In der Art, wie das passiert, will das wohl im Grunde niemand.

Aber wenn die Reaktion auf so eine Aussage ‚wir müssen Reiche mehr besteuern‘ ist … dann habe ich für 2033 massivste Bauchschmerzen … für das ganze Land … und auch für die Union.

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**Author:** ![rmnk](https://avatars.discourse-cdn.com/v4/letter/r/8dc957/32.png) [@rmnk](https://forum.ronzheimer.tv/u/rmnk)\
**Post date:** [8. September 2026 um 19:05 UTC](https://forum.ronzheimer.tv/t/podcasts-um-afd-gewinn-in-sa/158/6 "2026-09-08T19:05:03Z")

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Wir sind das Volk – und wir haben es selbst verbockt (okay, ich nicht – ich lebe nicht dort).

Ich gehe davon aus, dass es mehrere Parteien in der Mitte gibt, die grundsätzlich für GG und soziale Marktwirtschaft stehen. Und ja, Politik im Bund bedeutet seit Jahrzehnten nun einmal Koalitionen und Kompromisse.

Aber was machen wir als Wähler? Wir stärken zunehmend Parteien an den Rändern, obwohl wir damit genau die politische Stabilität gefährden, die wir eigentlich erwarten.

Warum geben wir nicht einmal einer Mitte-Partei eine echte Mehrheit und damit die Chance zu zeigen, was sie kann? Einmal nur!!!

Für mich ist das nicht nur ein Versagen der Politik, sondern auch ein Mangel an politischem Verständnis – zugespitzt: ein Mangel an politischer Bildung. Und jetzt soll mir bitte keiner erzählen, es sei die Aufgabe des Staates, uns diese Bildung abzunehmen.

Demokratie bedeutet eben auch, Verantwortung für die eigene Wahlentscheidung und ihre Konsequenzen zu übernehmen.

P.S. Schon mal Grüße aus M. von P.
