Podcast mit Michaela Wiegel

Es ist unerträglich, dass das Kind nicht beim Namen genannt wird. Immer Relativierungen, immer die Angst davor, als rassistisch oder antimuslimisch oder antimigrantisch zu gelten. Ja, nichts ist schwarz/weiß, aber etwas mehr klare Haltung täte schon gut. „Sagen, was ist“, sich daran zu erinnern, wäre schonmal ein Anfang. Der Spiegel hat sich schon lange davon verabschiedet. Ronzheimer ebenso. Credo des deutschen Mainstream-Journalismus: „Es kann nicht sein, was nicht sein darf.“

Ich empfand das Gespräch mit Frau Wiegel sehr erhellend. Sie ist als Reporterin der FAZ zum einen unzweifelhaft kompetent, zum anderen unverdächtig, parteiisch oder voreingenommen zu sein. Kern Ihrer Darstellung zum Grund der gewaltvollen Eskalation und des vollständig fehlenden Respekts einer ganzen Gruppe oder Kohorte vor dem französischen Nationalstaat und seiner gesellschaftlichen Verfasstheit liegt in der komplett verfehlten Integrationspolitik. Das ist doch schon klar benannt worden.

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