Lieber Herr Ronzheimer,
eine Frage Stelle ich mir hinsichtlich der Reaktion der Union in der causa Spahn. Inwieweit spielen hier auch homophobe Reflexe eine Rolle, die nur nicht konkret angesprochen werden mögen. Das wird bisher an keiner Stelle diskutiert. Sie haben es auch nicht bei der Formulierung von Herrn Merz hinsichtlich der Person Spahn mit in die Diskussion gebracht. Was ist ihre Einschätzung dazu?
Herzliche Grüße
Hallo Raduama,
Danke für Deinen Beitrag. Nächstes Mal bitte im schon existierenden Thread zu dem „Leihmutterschaft“ Podcast - dann sieht man besser, wer was sagt zu einem Thema. Einfach auf den letzten Beitrag „Antworten“.
Inhaltlich stimme ich zu, dass das sicher auch rein spielt. Allerdings glaube ich, ist Leihmutterschaft noch mal ein besonderes Thema.
Ich denke, auch in der CDU denkt man: Was zwei erwachsene Menschen miteinander im Schlafzimmer tun, geht niemanden was an. Auch wenn viele sich das lieber nicht so genau vorstellen wollen.
Aber bei Leihmutter? Da kommt dieser höchst emotionale Aspekt der Geburt ins Spiel, die Bindung der Mutter zum Baby. Ich denke, man muss schon extrem sein, um nicht zu erkennen, dass es „seltsam“ ist, so einer Mutter kurz nach der Geburt das Baby „wegzunehmen“, das sie gerade geboren hat. Selbst wenn man mal unterstellt, dass es durch Eizellenspende gezeugt wurde. Die Emotionen hängen nicht an der Genetik.
Ich persönlich finde das für Mutter und Kind nicht gut.
Eine Dreiecks-Elternschaft fände ich hingegen ok - und ich kenne viele Beispiele, wo das genau so gemacht wird.
Mich hatte Pauls Tweet auch überrascht. Wenig Belege dafür gefunden, aber mein Algo ist sowieso schräg. Einige fanden ja auch Grünen-Posts homophob?