Podcast mit Markus Frohnmeier

Was für ein widerlicher Russenfreund und Verräter deutscher und europäischer Interessen dieser Frohnmaier ist, das zeigt dieser Podcast im O-Ton.

Eine derart prorussische AfD ist für jeden rational denkenden Deutschen völlig unwählbar.

Ronzheimer hat mit seinem Interview sehr gut herausgearbeitet, wes Ungeistes Kind dieser Typ und die AfD ist.

Übrigens, Martenstein schreibt: Tino Chrupalla mit seinem Russlandfimmel, ein Pazifist, der Wladimir Putin verteidigt, wirkt so tragisch wie eine Maus, die sexuell auf Katzen fixiert ist.

Ich finde den Vergleich super passend.

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Ich stimme meinem Vorredner in diesem Punkt zu: Herr Frohnmaier entlarvt sich selbst.

ABER: Leider finde ich, dass Paul ausnahmsweise keinen Zugriff auf seinen Interviewpartner bekommt. Denn in der AfD-Logik bleibt die Argumentation von Herrn Frohnmaier schlüssig, solange man immer die menschliche Komponente abfragt. Diese hat für diese Menschen keinerlei Gewicht, sobald sie auch nur ansatzweise in Konflikt mit eigenen deutschen Interessen gerät. So menschenverachtend das auch eben ist… Seine Logik zielt darauf ab, dass eine Verständigung mit Russland für Deutschland kurzfristig besser wäre. Das könnte kurzfristig auch stimmen. Aber diesen Punkt hätte man angreifen müssen. Denn unsere Freiheit, auch wirtschaftliche Freiheit, wird in der Ukraine verteidigt. Keinem Staat, der sich wirtschaftlich an Russland gebunden hat, ging es nachher besser. Man kann ja mal bei den Polen fragen, ob sie es freuen würde noch einmal zu einem russischen Satellitenstaat zu werden… auch die russische Bedrohung an allen anderen östlichen NATO-Fronten würde immer realistischer werden, wenn Russland den Krieg gewinnt und somit auch unsere Verteidigungskosten hochtreiben. Wenn man also über das rein Kurzfristige hinaus denkt, arbeitet Herr Frohnmaier nicht für Deutschland, sondern ist, ganz im Gegenteil, so gar ein Vaterlandsverräte, da er lediglich eine kurzfristige Verbesserung während seiner eigenen Wahlperiode im Blick hat. Hier sehe ich den Bruch in der AFD Logik. Ob in der Ukraine Zivilisten zu Tode gebombt werden, ist für ihn den Gaspreisen unterzuordnen… und seinen Wählern wohl leider auch.

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Hi, ich bin sprachlos bzw. entsetzt wie unvorbereitet Paul in dieses Gespräch mit dem AfD-Dämagogen gegangen ist.

  1. Ziele Putins

Putin hat doch mehrmals von seinen imperialistischen Zielen auch von der Zerstörung der Ukraine gesprochen. Diese Zitate hätte Paul parat haben müssen. Das sind harte Fakten die Putins Ambitionen zeigen!

  1. Deutsches Interesse

Frohnmeier wirft zigmal mit Milliardenbeträgen um sich, die wir angeblich der Ukraine schenken, obwohl es nicht unser Krieg ist.

Und womit kontert Paul? Mit Butscha und der moralischen Ebene. Für Leute wie uns ist das wichtig, aber viele denken nur an ihren eigenen Geldbeutel. Im Zweifel entscheiden die sich für das eigene Geld,

Warum hat Paul nicht von den Folgen eines russischen Sieges für Deutschland gesprochen?

a) Hundertausende Flüchtlinge aus der Ukraine

b) Putins Vorräte an Rohstoffen macht Russland stärker.

c) Putin integriert die kampferprobten Ukrainer in seine Armee. Übernimmt die technologischen Patente der Ukraine und eventuell auch deren findischen Ingenieure. Eine starke russische Streitkraft mit einem Imperialisten als Diktator, der das alte Zarenreich wieder herstellen möchte. (s.1.)

Die NATO, dessen Freund ja angeblich Frohnmeier ist, müsste massiv dagegen aufrüsten. Das würde uns ein Vielfaches mehr kosten als die aktuelle Hilfe für die Ukraine.

d) Selenskyi will direkt mit Putin sprechen. Da stellt Frohnmeier es so dar, dass Deutschland den Frieden verhindert, weil sie nichts tun.

Wozu braucht es Deutschland als Vermittler, wenn die Parteien sich selber zusammensetzen?

Paul hat die Gelegenheit leider völlig verpasst den AfD-Mann zu stellen, sondern ihm in Gegenteil teilweise Steilvorlagen zu geben, die dieser ehrlicherweise gut verwertet hat.

Sowas darf Paul als Podcast-Profi nicht passieren.

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„..die menschliche Komponente abfragt. Diese hat für diese Menschen keinerlei Gewicht, sobald sie auch nur ansatzweise in Konflikt mit eigenen deutschen Interessen gerät. So menschenverachtend das auch eben ist…„

Wie wahr,

Butcha ist für einen Radikalnationalisten wie Frohnmaier irrelevant. Da fühlt der nix, so unfassbar das ist.

Hoffentlich bekommen solche Figuren nie Macht in die Finger.

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Ich stimme hier vollkommen zu. In der eigenen verqueren afd-logik, in der Menschenleben weniger wert sind als deutsche Krankenkassenbeiträge, ist der Verweis auf die völkerrechtsbrüche Russlands nicht zielführend. Das Herrn Frohmaiers Ansinnen Deutschland mehr schadet als nützt hätte man deutlich herausarbeiten müssen! Kurzfristig sinkende Gaspreise möchte er gegen wirtschaftliche Souveränität, stabile Sicherheitslage in Europa und verlässliche globale (wirtschaftliche) Spielregeln tauschen. Wer das vorschlägt kann entweder nicht weiter als drei Meter schauen oder hat nur seinen eigenen Geldbeutel im Blick

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noch ein Argument:
Wenn man das wichtige Friedens-Instrument der Unverletzlichkeit von Grenzen aufgibt, ist die Gefahr groß, dass man in ein Zeitalter der imperialen Kriege zurückgeht. Ein schneller Frieden jetzt kann somit mehr Kriege induzieren. Natürlich muss das nicht passieren, aber zumindest die Gefahr besteht. Wer für Nachgeben gegenüber Russland ist, sollte sich mit dieser Gefahr auseinandersetzen.
Das ist etwa wie Ladendiebstahl - man kann natürlich einfach nachgeben, den Dieb laufen lassen, aus Angst der könnte Gewalt anwenden. Das ist kurzfristig eine gute Lösung. Allerdings ist die Gefahr dann groß, dass man in der nächsten Woche zwei Ladendiebe hat.
Anderes Beispiel: Schutzgeld-Erpressung der Mafia. Klar kann man nachgeben und hat seine Ruhe… aber dauerhaft handelt man sich noch mehr Probleme ein.
Ich sage nicht, dass ich dafür bin, aus Prinzip unendlich Kriege zu führen, aber man muss ernsthaft darüber nachdenken, wie man damit umgeht, dass man die Gefahr zukünftiger Kriege erhöht. Siehe Hitlers „Anschluss“, siehe „Sudetenland“. Putin ist nicht Hitler, aber diese Mechanismen wirken trotzdem.

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Noch ein Argument, was Paul hätte zumindest aufzeigen können.

Putin will ja (angeblich) nur den Donbass, was er größtenteils bereits (temporär) erobert hat. Vielen mag das ein kleines Opfer für die Ukrainer sein, um Frieden zu erreichen.

Aber Ukraine kann diesem Punkt nicht nachgeben:

a) Die Ukraine verliert dadurch erhebliche Rohstoffreserven, die für den Wiederaufbau des Landes wichtig sind.

b) Noch wichtiger: Putins Truppen würden dann kampflos über den ukrainischen Verteidigungsgürtel springen, was sie am Boden niemals auf absehbarer Zeit schaffen würden.

Das zusammen mit dem Argument von Andreas zeigt doch, dass das ein absolutes No-Go für die Ukraine sein kann.

Frohnmeier spricht ja von Maximalforderungen des Westens, mit dem sie in die Verhandlungen gehen. Dagegen hat, laut ihm, die Russen bereits Entgegenkommen gezeigt. Da hat Paul interveniert, aber wieder ohne die obigen Argumente zu nennen.

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Aktuell haben wir 2 Podcasts zum gleichen Thema. Diesen hier unter „Feedback“ und ein anderer unter „Podcast“.

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@Kuesdennebel : Bei diesem Beitrag stimme ich ihnen 100% zu. Ich habe diesen Podcast nur 15min ausgehalten.

Müsste eine Moderation zusammenfügen, ja.

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Kritik an Paul ist grundsätzlich natürlich erlaubt und die eingebrachten Argumente sind wirklich gut und auch wichtig.

Zu berücksichtigen ist aber, dass Paul ein Mensch ist, also unterschiedliche Tagesform haben darf, eine anstrengende Anreise in die Ukraine in den Knochen hat und wahrscheinlich keine so ruhigen Nächte wie unsereiner.

Abgesehen davon könnte Paul ob der völlig eindimensionalen Argumentation von Frohnmaier - Egoismus über alles, nur Deutschland zählt - und der völlig schamlos offenbarten Empathielosigkeit überrascht gewesen sein.

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Top! Hast du vollkommen Recht und soll ja auch nicht gemein gegenüber Paul gemeint sein. Man wünscht sich einfach nur dass den Egoisten und Nationalisten von der AFD die stärksten Argumente entgegengebracht werden, um sie zu entzaubern. Betrachten wir das als Community-Schwarmwissen für die Sammlung noch besserer Argumente gegen eindimensionale AFD-Perspektiven!

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Die Frage ist immer, wann aus einem Interview ein Streitgespräch wird. Paul hat schon recht weit den Part des neutralen Interviewers verlassen. Wäre noch mehr besser?

Bei diesem Interviewpartner wäre tatsächlich ein Format mit einem „offiziellen“ Widersacher angebracht gewesen, mit Paul als Moderator.

Inhaltlich fand ich es erstaunlich, dass Herr Frohnmeier es akzeptabel findet, dass Russland einem Nachbarland die Stationierung fremder Truppen verbieten kann. „Zweitschlagfähigkeit“? Hä? Russland umfasst 9 Zeitzonen! Außerdem ist die NATO in ihrer ganzen Struktur überhaupt gar nicht fähig, einen Angriff zu starten. Wie kann man sich von NATO bedroht sehen? Das ist doch absurd ohne Ende.

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Ich fand die Folge schon erhellend, wenn man das Interview als Ganzes betrachtet. Herr F. ist auf die Diskussion nicht eingegangen und hat sich in seinen Aussagen immer wieder wiederholt. Für mich gibt auch klar der Egoismus daraus hervor, den ihn antreibt. Wir (ich) zuerst und andere sollten dafür sorgen, dass äußere Einflüsse von mit (Deutschland) fern bleiben.

Besonders spannend fand ich die Aussage dazu, dass die russische Bevölkerung ja entscheiden kann, wer ihr Präsident ist.

Eine schöne Sicht zum Wahlverständnis von Herrn F.

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Ich finde es auch nicht Zielführend über die Performance von Herrn Ronzeimer zu diskutieren. Ein Muster, das mit immer wieder auffällt, wenn es im Politiker der AFD geht.

So wird von deren Themen und Argumenten abgelenkt, statt sich damit auseinander zu setzen.

In der Wirkung bleibt der Eindruck, dass die Aussagen der AFD-Politiker über der Leistung der Gesprachspartner standen. Das kann man auch als Punktsieg für sie sehen.

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Danke! Sind zusammengeführt. Damit Dopplungen nicht so leicht passieren, wollen wir die Forenstruktur verbessern - beteiligt Euch gerne in diesem Thread:

Lieber Herr Ronzheimer,
vielen Dank für Ihren sehr informativen Podcast.

Beim Hören kam mir eine Frage in den Sinn, die mich selbst schon lange beschäftigt und die auch in Ihrem Gespräch mit Fronmeier zur Sprache kam.

Wie ist mit dem argumentatorischen Kniff des Präventionsdilemmas umzugehen, der von Populisten und auch von Fronmeier so gerne eingesetzt wird?

So macht er das Argument, dass Putin durchaus verhandlungsbereit sei und bspw. auf seine Maximalforderungen, die Komplettbesetzung der Ukraine, nicht mehr bestehen würde. Was er jedoch nicht anerkennt, ist, dass diese Veränderung eine Folge der militärischen Unterstützung der Ukraine ist, die er und die AfD von Beginn an ablehnen.

Er stützt sich also auf eine Grundlage zur Lösung des Konflikts, die sich durch die von ihm propagierten Maßnahmen aber nie ergeben hätte.

Dieses Muster hatten wir schon bei Corona, als argumentiert wurde, dass die Maßnahmen gar nicht nötig gewesen wären, da die prognostizierte Überlastung der Intensivstationen nie eingetreten sei.

Übrigens auch im Kontext des Klimawandels, wo nach Wegfall des „Weiter so”-Szenarios durch das IPCC, das im Jahr 2015 die Entwicklung für den Fall prognostizierte, dass keine Maßnahmen ergriffen würden, auch von einzelnen Springer-Journalisten getitelt wurde, dass die Wissenschaft nun einräumen würde, dass die „Klimakatastrophe ausfalle“.

Was denken Sie, wie mit diesen Verkehrungen kommunikativ richtig umzugehen ist?

Vielen Dank und Ihnen weiterhin alles Gute

Mauricio Vargas

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Obwohl Ronzheimer eines der besten Podcasts im Netz ist, hat er bei diesem Gesprächspartner leider sehr schwach ausgesehen. Das ständige nicht ausreden lassen hat auf beiden Seiten sehr genervt. Ausreden lassen und dann ordentliche Argumente dagegen wäre die richtige Lösung gewesen. Ein entlarven wäre an vielen Stellen möglich gewesen. Der Hörer kann dann selbst die Argumente vergleichen und sich sein Urteil bilden. Klar herausstellen dass für Frohnmeier Moral keinerlei Bedeutung hat. Wenn eine Frage nicht beantwortet wird, eine Zusammenfassung geben dass der Gesprächspartner dazu entweder keine Meinung hat oder eine bereits deutlich gewordene Meinung nicht verbal bestätigen möchte. Leider lassen sich gute Moderatoren immer wieder von den Gefühlen beeinflussen wenn sie Gesprächspartner der AFD im Studio haben. Passiert bei Markus Lanz auch ständig.

Sehr schade.

Ich denke doch mal, daß bei denen, die sich hierhin verirrt haben, jedenfalls derzeit eine grundsätzliche Sympathie für Ronzheimer vorhanden ist. Jede Kritik wird das zur Basis haben.